Langsam schwinge ich mich auf den Streaming-Dauermodus ein. Erinnerungen und Gewohnheiten aus der Zeit vor einem Jahr manifestieren sich. Bandcamp- und Discogs-Nächte dienen der Vorbereitung und Einstimmung. Bei Twitch ist am Samstag ist der Lostclub dran, ursprünglich eher mal oldschool-orientiert findet sich hier auch die Möglichkeit zum Einsatz modernen Postpunks, ohne die Wurzeln zu vergessen oder auch längst vergangene Schätze zu heben.
Heute ist mein erster Samstags-Stream in 2022. Im Dezember gab’s kein Resurrection, umso mehr freue ich mich auf eine Nacht voller Shoegaze, Jangle, Indie und Madchester. „Party like it’s 1991!“ wie auch das Label Sonic Cathedral ausgibt und dazu eine Fotoheft zum Slough Music Festival 91 veröffentlicht (mit Ride, Slowdive, Curve…).
Nach einer kleinen Streamingpause melde ich mich im neuen Jahr zurück mit 110 Minuten daydream am Mittwoch den 10. Januar. Es gibt meine Neuheiten aus den letzten beiden Monaten zu hören, von selbst ergibt sich so ein Special mit russischsprachigen Bands, meist Postpunk wie zu erwarten, aber auch Shoegaze. Der Jahresrückblick 2021 war ja schon im Dezember. Wir sind also gespannt dem außerdem aus den Bereichen Shoegaze, Postpunk, Indie und Cold Wave noch hinzuzufügen wäre (weil ja eigentlich auch noch 2021 ?).
Die Tage werden jetzt wieder länger, das immerhin und wir sammeln die Energien und werden den Reptiloid erstmal aus dem Studio verdrängen. Rechtzeitig auf jeden Fall für den Synthicide Stream am Montag (!) zu Jane’s Birthday. Außerdem ist die Farbe zurück und eine funktionierende Kamera, für eine Nacht mit Synthpop, Italo Disco, Minimal- und New Wave. Und Nebel und Rauch darf in der Rauhnacht natürlich auch nicht fehlen.